- CED ist behandelbar — 4 von 5 Betroffenen erreichen mit moderner Therapie dauerhafte Remission.
- Die ersten 2 Jahre sind entscheidend — frühe intensive Therapie wirkt am besten (PROFILE 2024).
- Die fünf Schritte: Spezialambulanz finden, Diagnostik verstehen, Therapieziele kennen, Timing beachten, eigene CED lesen lernen.
Du bist nicht allein.
Und es wird leichter.
Wenn du gerade deine Diagnose bekommen hast, bist du wahrscheinlich verunsichert. Das ist völlig normal. Hier findest du alles, was du jetzt wissen musst — verständlich und ehrlich.
erreichen mit heutiger Therapie dauerhafte Beschwerdefreiheit
Falls du dich gerade auch emotional überfordert fühlst: Das kennen viele — und es wird besser. Es gibt gute Hilfe →
Was ist CED eigentlich?
CED steht für chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Dein Immunsystem greift fälschlicherweise die eigene Darmschleimhaut an — das verursacht Entzündungen, Bauchschmerzen und Durchfall. In Deutschland leben rund 600.000 Menschen damit.
Die wichtigste Nachricht: CED ist heute sehr gut behandelbar. Die meisten Betroffenen erreichen mit moderner Therapie langfristige Beschwerdefreiheit — viele leben völlig normal. Eine endgültige Heilung gibt es noch nicht, aber die Forschung macht jedes Jahr Fortschritte.
Drei Formen, drei Muster
Tippe auf eine Erkrankung, um zu sehen, welche Bereiche des Verdauungstrakts betroffen sein können.
Was möchtest du erkunden?
Wähle oben eine Erkrankung — die betroffenen Regionen im Verdauungstrakt und das typische Entzündungsmuster werden dir angezeigt.
- Mund
- Speiseröhre
- Magen
- Dünndarm
- Term. Ileum
- Dickdarm (Kolon)
- Rektum
Deine ersten Schritte
Nicht alles auf einmal. Nimm dir Zeit — aber diese fünf Punkte helfen dir, schnell handlungsfähig zu werden.
Die richtige Betreuung finden
Wenn du bei einer CED-Spezialambulanz bist (z. B. UKE, AGAPLESION DKH/Prof. de Weerth, Asklepios) — bleib dort. Falls nicht: frag deinen Gastroenterologen nach einer Überweisung.
CED-Ärzt:innen in HamburgDiagnostik verstehen
Dein Arzt macht eine Darmspiegelung mit Gewebeproben, Blutuntersuchungen und eventuell ein MRT. Das Ziel: Genau feststellen, welche Form von CED du hast und wo sie sitzt.
Therapieziele kennen
Das Ziel ist nicht nur „weniger Symptome“, sondern dass die Entzündung komplett abheilt. Das klappt heute bei den meisten — frag dein:e Ärzt:in nach dem STRIDE-II-Standard.
Früh handeln lohnt sich
Die Chance auf langfristige Beschwerdefreiheit ist direkt nach der Diagnose am größten. Deshalb: Nicht abwarten, sondern mit deinem Arzt einen klaren Therapieplan machen.
Deinen Körper lesen lernen
Fang an, auf deinen Körper zu achten. Was tut dir gut? Was macht Symptome schlimmer? Ein einfaches Tagebuch hilft — unsere Tools machen es dir leicht.
Zu den ToolsFür Wissbegierige
Du musst das nicht alles jetzt lesen. Aber wenn du mehr wissen willst — hier sind die Details.
Komm zu unserem nächsten Treffen
Jeden ersten Dienstag im Monat, 19–21 Uhr in Hamburg-Eppendorf. Betroffene · Minderjährige gerne mit Elternteil (bitte vorher anfragen). Ohne Angehörige — wir brauchen den geschützten Rahmen.
Nächster Termin: Dienstag, 5. Mai 2026
Bleib informiert
Wir schreiben selten — aber wenn, dann mit Dingen die dir helfen.
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